Veranstaltungen

Besichtigung des Neuen Israelitischen Friedhofs 02.12.2018

Vor 100 Jahren wurde der Freistaat Bayern ausgerufen. Dieses Jubiläum wurde heuer in den Medien und durch Veranstaltungen bis hin zum Staatsakt gewürdigt.

Die Wenigsten wissen aber, dass die wohl prägendste Persönlichkeit dieser Zeit, der Revolution und des Umsturzes, Kurt Eisner, ganz in der Nähe der Studentenstadt, auf dem versteckt liegenden Neuen Israelitischen Friedhof begraben liegt.

Dies nahmen wir zum Anlass für unser nächstes Vereins-Event. Gleichzeitig war es auch die erste Veranstaltung, die zusammen mit der Heimselbstverwaltung besonders für aktuelle StuSta-Bewohner angeboten wurde, da sich das HSH freundlicherweise mit einem Tutorenprogramm daran beteiligte.

Eine kleine, aber sehr interessierte Gruppe von aktuellen StuSta-Bewohnern und Alumni machte sich daher an einem regnerischen Sonntag auf, um bei einem Spaziergang zum und über den Neuen Israelitischen Friedhof mehr über diesen Ort der Stille, die dort bestatteten Persönlichkeiten und das jüdische Bestattungswesen zu erfahren. Nach einem kleinen Vortrag am Eingang zum Friedhof, besichtigte die Gruppe zwei berühmte Grabstätten (Kurt Eisner, erster bayerischer Ministerpräsident, und Kurt Landauer, Ehrenpräsident des FC Bayern München). Dann konnte jeder für sich bei einem Gang über den Friedhof, vorbei an neu angelegten und vielen historischen Gräbern, die Stimmung dieses besonderen Ortes auf sich wirken lassen.

Nach dem gemeinsamen Rückweg zur StuSta wurde der Ausflug bei Kaffee und Kuchen im Brotladen abgeschlossen.

Der Alumni-Verein auf den Spuren der Pharaonen 17.07.2018

Am Dienstag, 17.07.2018 fand eine weitere Veranstaltung für unsere Vereinsmitglieder statt: Gemeinsam besuchten wir das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst im Pinakotheken-Viertel beim TUM-Stammgelände. Das imposante Museum befindet sich komplett unterirdisch auf dem gleichen Areal wie die Hochschule für Fernsehen und Film.

Zwei Mitglieder unserer sechsköpfigen Gruppe machten sich auf eigene Faust auf Entdeckungstour, während die anderen Vier an der Führung „Fünf Jahrtausende – Die Anfänge (Vorgeschichte und Reichseinigungszeit)“ durch die verschiedenen Räume teilnahmen. Vorbei an Sarkophagen und einem Obelisken ging es dann auf einen abwechslungsreichen Streifzug durch 5.000 Jahre ägyptischer Geschichte mit Kunst und Exponaten aus allen Epochen des Alten Ägyptens (von der Vorgeschichte über das Alte, Mittlere und Neue Reich bis hin zur griechisch-römischen Zeit).

Nach dem gut zweistündigen Kunstgenuss und einem kleinen Spaziergang durch die Maxvorstadt ließen die Vereinsmitglieder im zweiten Teil der Veranstaltung den Abend in der ebenfalls geschichtsträchtigen Kneipe „Alter Simpl“ gemütlich bei einem Bier ausklingen.

StuSta-Führung 02.06.2018

Im etwa 1,50m hohen Kriechgang ist zu erkennen wie ein Kind problemlos seinem gebückt laufenden Vater hinterher läuft.

Der Keller von Haus 14 bietet sich nur für kleine Leute an

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Wie schon letztes Jahr veranstaltete der StuSta‑Alumni e.V. am Samstag des StuStaCulums eine Führung durch die Studentenstadt. Waren es 2017 noch 50 Teilnehmer gewesen, erschienen dieses Jahr ungefähr 80 Interessierte zu Beginn der Führung um 13 Uhr, so dass die Gruppe aus Gründen des begrenzten Platzes auf Dächern und (insbesondere) in Kellern zum ersten Mal spontan geteilt werden musste.

Dieser kleinen logistischen Schwierigkeit ungeachtet leiteten die Herren Robert C. Lang (Technischer Inspektor, Studentenstadt) und Helmut Gierke (ehemaliger Abteilungsleiter Wohnen, Studentenwerk) die Besucher souverän auf einen anderthalbstündigen Spaziergang durch die Geschichte und Architektur bzw. versteckte Infrastruktur der StuSta. Mit umfangreichem Fachwissen und Anekdoten aus ihrer Berufserfahrung, waren sogar für langjährige StuSta-Bewohner viele neue Informationen dabei – und das an Orten, die man als Bewohner normal nie zu Gesicht bekommt.

Die Veranstaltung wurde so gut angenommen, dass wir sie nächstes Jahr nochmals wiederholen werden – und auch für die Heimselbstverwaltung wird es zum Semesteranfang, wie ebenfalls schon letztes Jahr, noch eine Sonderführung gleicher Art geben.