Veranstaltungen

Wanderung Sonnwendwand 1.08.2020

Eigentlich hätte 2020 im Frühjahr der Alumni-Stammtisch in neuer Frische wieder auferstehen sollen. Auch eine weitere Weinverkostung und ein Theaterbesuch waren geplant. Aber dann kam die COVID-19-Pandemie.

Als die Gegenmaßnahmen und die Verlagerung des Lebens ins Freie lange genug gewirkt hatten, konnte immerhin eine gemeinsame Wanderung mit begrenzter Teilnehmerzahl stattfinden. Früh morgens am Samstag, dem 1. August, ging es daher Richtung Sonnwendwand.

Trotz des allgemeinen Wander-Booms war der Parkplatz bei Hainbach so gut wie leer. Auch auf dem Weg durch den Wald und an der Hofbauernalm vorbei traf die Alumni-Gesellschaft kaum einen anderen Wanderer. Ohne es wissen zu können, hatte der Vorstand nämlich den vielleicht heißesten Tag des Jahres gewählt. Trotz der guten Aussicht Richtung Norden blieb man daher nicht lange am Gipfel, sondern begab sich recht schnell wieder Richtung Tal.

Führung durch das Olydorf 09.11.2019

Länger hatten sich einige Alumni eine Führung durch das Olydorf gewünscht, analog zur inzwischen traditionsreichen Führung durch die Geschichte und versteckten Ecken der StuSta. Und an einem Samstag im November war es endlich so weit.

Zustande gekommen war die Führung im Rahmen eines verstärkten Kontakts zwischen der aktuellen Heimselbstverwaltung der Studentenstadt und ihrer Schwestersiedlung im Westen. Und als die StuSta ins Olydorf eingeladen wurde, war der GHR so freundlich, auch den Alumni-Verein miteinzubeziehen, der am Ende sogar einen Großteil der Teilnehmenden gestellt hat.

Begrüßt wurde der Besuch von Katharina Prechtl, Vorstand des Vereins der Studenten im Olympiazentrum e.V., die zunächst anhand eines Lichtbildvortrags eine Einführung in die Geschichte der seit knapp 48 Jahren bewohnten Siedlung und in die Strukturen der dortigen Heimselbstverwaltung gab. Vor allem dadurch, dass fast alle Einrichtungen von einem einzigen Verein und nicht von vielen recht eigenständigen Häusern betrieben werden, unterscheidet sie sich nämlich nicht wenig von der der StuSta.

Anschließend wurden unter anderem die vielfältigen vereinsinternen und allen Bewohnern zugänglichen Werkstätten, das Fotostudio, der große Lesesaal und die Räume der dorfeigenen Imker besichtigt. Ebenso wurde ein Blick in eines der vor fünf Jahren neu eingerichteten Hochhaus-GAPs geworfen, die die Bewohner in Zukunft wohl wieder individueller werden gestalten dürfen.

Auch eine Auswahl Bungalow-Fassaden bekamen die Gäste zu sehen, die zehn Jahre nach dem Neubau inzwischen wieder überwiegend kreativ bemalt worden sind. Besichtigt wurden außerdem eine hochgelegene Terrasse für Events mit Aussicht (bis zur StuSta), sowie die Bierstube, die OlyDisco und die OlyLounge mit dazugehörender Infrastruktur.

Mehr Infos zum Olydorf und seiner Geschichte gibt es unter olydorf.com.

StuSta-Führung mit Sondergästen 04.11.2019

16 Personen (inklusive der Führenden Helmut Gierke und Robert C. Lang) auf dem MKH-Dach.

Die 14 Teilnehmenden

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Weil ein Großteil der StuSta-Bewohner während des StuStaCulums mit der Veranstaltung des Festivals beschäftigt ist, hat der StuSta-Alumni e.V. seine exklusive StuSta-Führung 2017 und 2018 auch zu Beginn des Wintersemesters angeboten. Und aufgrund des unermüdlichen Engagements der Herren Robert C. Lang (Objektverantwortlicher, Studentenstadt) und Helmut Gierke (ehemaliger Abteilungsleiter Wohnen, Studentenwerk) konnte dies nun auch das dritte Jahr in Folge wiederholt werden.

Trotz des mäßigen Wetters und dem Umstand, dass die Reserve an Alteingesessenen nun wohl endgültig aufgebraucht scheint, erschienen ca. 15 Interessierte zur Führung. Darunter unerwarteterweise auch drei Angestellte des Studentenwerks, die über ein paar Ecken von der Führung erfahren hatten. Nach den üblichen Mix aus Geschichte und versteckten Ecken wurde daher auch noch spontan eine Besichtigung des Bistros und der Sauna angehängt, wovon sich die Sondergäste sichtbar beeindruckt zeigten.

Weitere Fotos von der StuSta-Führung gibt es beim Eintrag aus dem letzten Jahr.

Zu Besuch bei Zeus und Co 21.08.2019

Eine kleine aber interessierte Gruppe von Vereinsmitgliedern begab sich am 21. August 2019 auf eine Reise in die antike Götterwelt – und das mitten in München.

Im Nymphenburger Schlosspark erfuhren die Teilnehmenden der Führung neben Wissenswertem zur Historie von Schloss und Park auch Geschichten und Sagen zu den dort aufgestellten Statuen antiker Götter. Egal ob Göttervater Zeus, seine Tochter Athene oder der mutige Herakles, alle sind dort vertreten.

Bei einem Spaziergang über das weitläufige Gelände wurde an vielen Stationen haltgemacht, um sich über das Treiben der Götter im Olymp, auf der Erde oder im Hades zu informieren.
Nach gut zwei Stunden kehrte die Alumni‑Gruppe aus der Antike ins Hier und Heute zurück, wo sich auf dem großen Schloss‑Rondell die Wege trennten.

Wanderung Heuberg 16.06.2019

Die 7 Teilnehmenden stehen vor dem Gipfelkreuz des Heuberg

Die Wandergruppe vor dem Gipfelkreuz

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Am Sonntag, 16. Juni machten sich vier Vereinsmitglieder zusammen mit dem gesamten Vorstand am frühen Morgen auf den Weg ins Chiemgau. Vom Wanderparkplatz aus ging es über die Daffnerwaldalm auf den Heuberg. Normalerweise bietet dieser aufgrund seiner exponierten Lage im Inntal eine tolle Fernsicht; diesmal gaben Wolken und Nebel nur stellenweise die Aussicht auf den Inn frei.

Nach einer kurzen Brotzeit am Gipfel, nahmen zwei aus der Gruppe noch die kleine Kraxelei auf die benachbarte Wasserwand in Angriff, während der Rest der Gruppe wieder zur Lagler Hütte abstieg und sich dort vor dem letzten Teilstück nach unten noch ein herzhaftes Mittagessen oder ein Stück Kuchen genehmigte.

Frisch gestärkt war der restliche Rückweg kein Problem mehr, so dass es wenig später wieder heim nach München ging.

Alumni beim StuStaCulum 01.06.2019

Robert Lang steht neben Helmut Gierke.

Unsere StuSta-Experten Robert Lang und Helmut Gierke.

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Dieses Jahr veranstaltete der StuSta‑Alumni e.V. beim StuStaCulum schon das dritte Jahr in Folge seine "Führung durch die Geschichte und versteckten Ecken der Studentenstadt". Geleitet wurde der Rundgang wie bisher von den Herren Robert C. Lang (Technischer Inspektor, Studentenstadt) und Helmut Gierke (ehemaliger Abteilungsleiter Wohnen, Studentenwerk), die den ungefähr 40 Teilnehmenden wieder kaum bekannte Details über die Wohnanlage verrieten und Einblicke in sonst kaum zugängliche Bereiche gewährten – darunter der schon halb ausgegrabene Keller des Blauen Hauses (wird bald saniert), das Innere eines Wohnwürfels und natürlich die Dachterrasse des ehemaligen Cafés auf dem Dach des MKH.

Auch schon vor der StuSta-Führung war der Alumni-Verein aber bei dem Ehemaligentreffen des Vereins Kulturleben präsent, wo unter anderem historische Funde aus dem Archiv der Heimselbstverwaltung mit persönlichen Erinnerungen an die Frühzeit des StuStaCulums verglichen wurden. Auch einer der Orgas aus dem Gründungsjahr des VKL war dieses Jahr dabei. Anschließend an die StuSta-Führung waren alle Ehemalige und andere Interessierte eingeladen, beim offenen Alumni-Treff vor dem Festzelt den Verein besser kennenzulernen, sich mit ehemaligen Mitstreitern aus eigenen StuSta-Zeiten auszutauschen und neue Bekanntschaften zu stiften.

Weitere Fotos von der StuSta-Führung gibt es beim Eintrag aus dem letzten Jahr.

Weinverkostung 23.03.2019

Nach einer kleinen Winterpause waren es insgesamt elf Alumni und aktuelle StuSta-Bewohner, die sich an einem Samstagabend Ende März im Arkadenraum einfanden, um am nächsten Vereinsevent teilzunehmen: einer Verkostung fünf italienischer Weißweine aus Venetien und Trentino, sozusagen als Vorbereitung auf den bevorstehenden Sommer.

Geleitet wurde die Verkostung vom Vereinsmitglied Lennart Wahl, der mit seinem Wissen zu den Besonderheiten der einzelnen Rebsorten und den Auswirkungen von Restzucker, Säure und Alkoholgehalt auf den Geschmack die Teilnehmenden wiederholt beeindruckte – trotz seiner Behauptung, er würde eigentlich nur gerne Wein trinken. Dazu durfte jeder selbst anhand der eigenen fünf Gläser erfahren, wie verschieden diese Weine aus der gleichen Region doch schmecken, wenn man sie direkt miteinander vergleichen kann. Auch mit den eher poetischen Beschreibungen der Hersteller wurden die eigenen Eindrücke verglichen, und Erstere nicht immer bestätigt.

Obwohl bezüglich der einzelnen Geschmackselemente größtenteils Einigkeit herrschte, ermittelte natürlich nicht jeder für sich die gleichen Vorlieben. Und nachdem jeder sich anschließend von seinen eigenen Favoriten ein- bis zweimal nachgeschenkt hatte, waren auch sämtliche Weine ausgetrunken. Alle waren sich einig, dass es ein interessanter und angenehmer Abend gewesen war – so sehr, dass niemand daran dachte, ein Foto von der Veranstaltung zu machen – und dass die Weinverkostung vor dem Ende des Sommers wiederholt werden sollte, dann voraussichtlich mit Roséweinen.

Besichtigung des Neuen Israelitischen Friedhofs 02.12.2018

Vor 100 Jahren wurde der Freistaat Bayern ausgerufen. Dieses Jubiläum wurde heuer in den Medien und durch Veranstaltungen bis hin zum Staatsakt gewürdigt.

Die Wenigsten wissen aber, dass die wohl prägendste Persönlichkeit dieser Zeit, der Revolution und des Umsturzes, Kurt Eisner, ganz in der Nähe der Studentenstadt, auf dem versteckt liegenden Neuen Israelitischen Friedhof begraben liegt.

Dies nahmen wir zum Anlass für unser nächstes Vereins-Event. Gleichzeitig war es auch die erste Veranstaltung, die zusammen mit der Heimselbstverwaltung besonders für aktuelle StuSta-Bewohner angeboten wurde, da sich das HSH freundlicherweise mit einem Tutorenprogramm daran beteiligte.

Eine kleine, aber sehr interessierte Gruppe von aktuellen StuSta-Bewohnern und Alumni machte sich daher an einem regnerischen Sonntag auf, um bei einem Spaziergang zum und über den Neuen Israelitischen Friedhof mehr über diesen Ort der Stille, die dort bestatteten Persönlichkeiten und das jüdische Bestattungswesen zu erfahren. Nach einem kleinen Vortrag am Eingang zum Friedhof, besichtigte die Gruppe zwei berühmte Grabstätten (Kurt Eisner, erster bayerischer Ministerpräsident, und Kurt Landauer, Ehrenpräsident des FC Bayern München). Dann konnte jeder für sich bei einem Gang über den Friedhof, vorbei an neu angelegten und vielen historischen Gräbern, die Stimmung dieses besonderen Ortes auf sich wirken lassen.

Nach dem gemeinsamen Rückweg zur StuSta wurde der Ausflug bei Kaffee und Kuchen im Brotladen abgeschlossen.

Der Alumni-Verein auf den Spuren der Pharaonen 17.07.2018

Am Dienstag, 17.07.2018 fand eine weitere Veranstaltung für unsere Vereinsmitglieder statt: Gemeinsam besuchten wir das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst im Pinakotheken-Viertel beim TUM-Stammgelände. Das imposante Museum befindet sich komplett unterirdisch auf dem gleichen Areal wie die Hochschule für Fernsehen und Film.

Zwei Mitglieder unserer sechsköpfigen Gruppe machten sich auf eigene Faust auf Entdeckungstour, während die anderen Vier an der Führung „Fünf Jahrtausende – Die Anfänge (Vorgeschichte und Reichseinigungszeit)“ durch die verschiedenen Räume teilnahmen. Vorbei an Sarkophagen und einem Obelisken ging es dann auf einen abwechslungsreichen Streifzug durch 5.000 Jahre ägyptischer Geschichte mit Kunst und Exponaten aus allen Epochen des Alten Ägyptens (von der Vorgeschichte über das Alte, Mittlere und Neue Reich bis hin zur griechisch-römischen Zeit).

Nach dem gut zweistündigen Kunstgenuss und einem kleinen Spaziergang durch die Maxvorstadt ließen die Vereinsmitglieder im zweiten Teil der Veranstaltung den Abend in der ebenfalls geschichtsträchtigen Kneipe „Alter Simpl“ gemütlich bei einem Bier ausklingen.

StuSta-Führung 02.06.2018

Im etwa 1,50m hohen Kriechgang ist zu erkennen wie ein Kind problemlos seinem gebückt laufenden Vater hinterher läuft.

Der Keller von Haus 14 bietet sich nur für kleine Leute an

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Wie schon letztes Jahr veranstaltete der StuSta‑Alumni e.V. am Samstag des StuStaCulums eine Führung durch die Studentenstadt. Waren es 2017 noch 50 Teilnehmende gewesen, erschienen dieses Jahr ungefähr 80 Interessierte zu Beginn der Führung um 13 Uhr, so dass die Gruppe aus Gründen des begrenzten Platzes auf Dächern und (insbesondere) in Kellern zum ersten Mal spontan geteilt werden musste.

Dieser kleinen logistischen Schwierigkeit ungeachtet leiteten die Herren Robert C. Lang (Technischer Inspektor, Studentenstadt) und Helmut Gierke (ehemaliger Abteilungsleiter Wohnen, Studentenwerk) die Besucher souverän auf einen anderthalbstündigen Spaziergang durch die Geschichte und Architektur bzw. versteckte Infrastruktur der StuSta. Mit umfangreichem Fachwissen und Anekdoten aus ihrer Berufserfahrung, waren sogar für langjährige StuSta-Bewohner viele neue Informationen dabei – und das an Orten, die man als Bewohner normal nie zu Gesicht bekommt.

Die Veranstaltung wurde so gut angenommen, dass wir sie nächstes Jahr nochmals wiederholen werden – und auch für die Heimselbstverwaltung wird es zum Semesteranfang, wie ebenfalls schon letztes Jahr, noch eine Sonderführung gleicher Art geben.